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Flug nach Seoul


Unser erstes koreanisches Essen ist Bibimbab. Sehr lecker, obwohl Flugzeugfood! Nachdem Miriam den Reis und das Sesamöl fälschlicherweise in die Algensuppe geleert hatte, zeigt uns der Steward zum Glück, wie man den Reis korrekt mit dem gemischten Gemüse, dem Fleisch, der Gochujang (Chilipaste) und dem Sesamöl verrührt.

Zuvor hatten Philipp und Andreas, aus Freiburg kommend, wie geplant Miriam, die eine Freundin in Tübingen besucht hatte, getroffen. Auch Richard, der aus Berlin einen Zug später als geplant gekommen war, taucht noch rechtzeitig am Eincheckschalter auf. Dummerweise hatte der Kontrolleur im Zug ihm anstelle des Durchschlages das originale Flugticket abgenommen, was er erst in Frankfurt bemerkte. Dieser Irrtum kommt aber wohl sehr häufig vor, und ein Ersatzticket wird deshalb mehr oder weniger problemlos ausgestellt, obwohl man Richard zuerst 50 € Mehraufwandsgebühren abknöpfen will. Als er diese nicht so ohne weiteres zu zahlen bereit ist, wird gnädigerweise darauf verzichtet.

Auch ein unbedachter Scherz über die Mitführung von Kokain, den Richard in direkter Sicht- und Hörweite einer Sicherheitsdame zum Besten gibt, verhindert unseren Abflug nicht mehr. Die Sicherheitsdame ist nicht darauf erpicht, vier jungen Leuten, die offenbar nicht den nötigen Ernst am richtigen Platze aufzubringen vermögen, den Urlaub zu vermasseln, und beläßt es daher bei einer mündlichen Ermahnung, künftig doch besser von derlei öffentlich am Eincheckschalter vorgebrachten Drogenbekenntnissen Abstand zu nehmen.

Nachdem sich Richard halb entkleidet hat, kommt er sogar durch den Metalldetektor, und wir besteigen das Flugzeug kurz vor der geplanten Abflugszeit.

Koreaner, wo man auch hinschaut! Man glaubt fast, man wäre schon in Korea. Nur wenn man sich anstrengt, kann man hier und da ein europäisches Gesicht entdecken.

Natürlich wird Miriam von den Stewards zuerst auf Koreanisch angesprochen, bevor sie merken, dass sie zwar koreanisch aussieht, aber nicht spricht. Nach dem leckeren Abendessen werden wir nun wohl bald versuchen zu schlafen, damit wir morgen Mittag (Ortszeit), wenn wir ankommen, möglichst fit sind.


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