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15. Buseoksa, Sosuseowon

Heute Morgen holt uns Hye-Su um 8 Uhr ab, wir gehen zum Busterminal, treffen dort Mun-Ja und fahren mit dem Bus Richtung Tempel Buseoksa. Wir laufen noch ein ganzes Stück die Straße entlang, was aber schön ist, da wir so die Landschaft [Bild]Endlose Reisfelder - und weite Bergketten
Endlose Reisfelder
und die Natur [Bild]Ein Schmetterling - vor prächtigen Blumen
Ein Schmetterling
[Bild]Richard - mit einem großen, dicken, alten Baum
Richard
besser genießen können.

Nach einer Weile kommen wir beim Naturpark, in dem Buseoksa liegt, an. Neben einem Parkplatz [Bild]Am Parkplatz -
Am Parkplatz
gibt es hier auch touristische Anlagen, verschiedene Souvenirshops sowie einen künstlich angelegten Teich [Bild]Ein künstlicher Teich - sowie einige Souvenirshops
Ein künstlicher Teich
. Wir betreten den Nationalpark und legen das letzte Stück Weges bis zum Tempel zurück, inklusive einer langen Treppe, bei deren Erklimmen man sich stufenweise von den verschiedensten Lastern befreit.

Der Tempel ist wunderschön gelegen, die Anlage zieht sich weit oben in den Bergen den Hang hinauf [Bild]Blick hangaufwärts - an der Trommelgalerie vorbei
Blick hangaufwärts
, und man hat eine herrliche Aussicht [Bild]Tempelpanorama von oben - in der Mitte die Trommelgalerie
Tempelpanorama von oben
. In einem der ältesten Holzgebäude [Bild]Eines der ältesten - Holzgebäude der Welt
Eines der ältesten
der Welt befindet sich der Zeremonienraum [Bild]Der Zeremonienraum -
Der Zeremonienraum
.

Mun-Ja führt uns plötzlich in einen für Touristen nicht geöffneten Bereich der Anlage. Wir vermuten, dass sie eine Audienz für uns organisiert hat und denken schon, hmm, ob das jetzt wohl noch etwas Neues bietet? Doch der Mönch [Bild]Unser Schweigemönch - bei unserer Audienz. Im Hintergrund ein Bild von der schönen Tempelanlage
Unser Schweigemönch
, mit dem wir jetzt sprechen, ist wirklich ein Unikat. Sprechen ist eigentlich nur halb richtig, denn er darf zurzeit nicht reden. Seit zwei Jahren schon, und wohl noch drei weitere Jahre. Das ist Teil der Ausbildung zum Mönchsausbilder, die er gerade macht. Nur zur Zeit des Morgengebetes darf er sprechen, bzw. singsangen. Also antwortet er uns mit Gesten oder per Schrift. Er scheint sehr fröhlich zu sein, ständig umspielt ein schelmisches Lächeln seine Lippen. Manchmal muss er auch lachen und gluckst ein bisschen. Als er uns einlädt, im Tempel zu übernachten, beschließen wir, dieses Angebot am Montag wahrzunehmen.

Wir schauen uns noch weiter auf dem schönen Tempelgelände [Bild]Eine Pagode -
Eine Pagode
um. Es gibt hier so verschiedene Gebäude, und die Hanglage macht das Gelände sehr vielfältig. Ein kleines Museum gibt es auch, aber es zieht uns doch eher wieder nach draußen. Hier ergibt sich ein schönes Portrait von Miriam [Bild]Miriam -
Miriam
.

Der Mönch lädt uns zum Mittagessen im Tempel und danach in sein Haus [Bild]Unser Schweigemönch - führt uns zu seinem Haus
Unser Schweigemönch
ein. Es liegt ein kleines Stück von der Hauptanlage entfernt und ist für Touristen eigentlich nicht zugänglich. Er hat es eigenhändig gebaut [Bild]Im Vordergrund - das Haus des Mönches, dahinter ein altes Haus mit einer alten Steintafel
Im Vordergrund
und nutzt es hauptsächlich zum Meditieren und Studieren. Das kleine, ebenfalls selbstgebaute Plumpsklohäuschen hat ein Fenster, damit man den Sonnenaufgang sehen kann, und er erklärt uns stolz, wie flüssige und feste Ausscheidungen hier getrennte Wege nehmen. Wir sitzen eine Weile bei Tee, Melone und Biscuitrolle auf dem Boden und unterhalten uns, dann verabschieden wir uns bis Montag und gehen. Man hat übrigens auch von seinem Haus aus ein sehr schönes Panorama [Bild]Aussicht - vom Haus des Schweigemönches
Aussicht
.

Mit dem Bus fahren wir zu Sosuseowon [Bild]Sosuseowon -
Sosuseowon
, einer alten konfuzianischen Schule. Neben Gebäuden, die den uns schon bekannten Tempeln ähnlich sehen, gibt es hier auch einige einfacher aussehende Häuser. Außerdem sind die vielen großen, jahrhundertealten Gingkobäume [Bild]Ein uralter, riesiger - Gingkobaum
Ein uralter, riesiger
sehenswert.

Nach einem mitgebrachten Kimbab-Snack fahren wir mit dem Bus über Yeongju, wo wir ein paar Lebensmittel einkaufen, zurück nach Hause.


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