< 17. Englischlehrer ^ Koreareise August 2003 ^

Optionen
19.-22. Seoraksan >

18. Buseoksa

Heute Morgen um 8 Uhr holt uns Mun-Ja ab und bringt uns zum Busterminal [Bild]Am Busterminal - in Bonghwa regnet es
Am Busterminal
. Mit Bus und Taxi fahren [Bild]Fahrt in die Berge -
Fahrt in die Berge
wir zum Tempel Buseoksa. Am Eingangstor mit den üblichen vier Wächtern setzen wir unsere kleine Fotoreihe fort und fotografieren einige Details [Bild]Das scharfe Schwert - eines Wächters
Das scharfe Schwert
[Bild]Der Brustpanzer - eines Wächters
Der Brustpanzer
. Anschließend betreten wir den Tempel [Bild]Buseoksa bei Regen - man sieht eine Pagode und die große Gallerie mit den Trommeln
Buseoksa bei Regen
und finden unseren schweigenden Mönch in seinem Haus vor. Wir unterhalten uns etwas mit ihm, aber es geht natürlich ein bisschen zäh, da wir diesmal keine Dolmetscherin dabei haben. Schließlich bringt er uns in unser Zimmer im Gästehaus, wo wir erst mal eine Runde relaxen.

Philipp, Richard und Andreas raffen sich auf und schauen sich im leichten Regen auf dem Tempelgelände [Bild]Viel Grün -
Viel Grün
um. Ein Mönch namens Seon-U [Bild]Richard, Seon-U, Philipp -
Richard, Seon-U, Philipp
spricht uns [Bild]Andreas, Philipp, Richard - fotografiert von Seon-U
Andreas, Philipp, Richard
an, als wir nahe seines Hauses fotografieren, und Andreas unterhält sich mühevoll auf Koreanisch mit ihm, da er überhaupt kein Englisch spricht. Der Mönch lädt uns zu einem leckeren Tee ein und gibt eine Runde fies aussehender kandierter Ginsengwurzeln aus. Das mit dem Ginseng ist ja immer so eine Geschmacksfrage, und der Zuckerüberzug erleichtert sie auch nicht sonderlich, aber Ginseng ist ja gesund und wir höflich, also lassen wir uns die Wurzeln schmecken und bekommen als Belohnung gleich noch eine zweite Runde zugeteilt und später sogar noch eine dritte mit auf den Weg.

Da der Mönch auch gerne fotografiert und wir ihn vorher schon beim Fotografieren in der für Touristen nicht zugänglichen Galerie mit den Trommeln gesehen hatten, fragt Andreas, ob es möglich wäre, dass wir sie doch einmal betreten. Tatsächlich scheint dies kein Problem zu sein und wir können die riesige Trommel [Bild]Seon-U - zeigt uns die Trommeln
Seon-U
, den Holzfisch [Bild]Die Holzfischtrommel -
Die Holzfischtrommel
und die Metallwolke einmal aus der Nähe betrachten, Seon-U erklärt [Bild]Seon-U - erklärt uns, wozu die Trommeln gut sind
Seon-U
uns noch einmal ihren Zweck, und wir dürfen sogar leise darauf trommeln [Bild]Wir dürfen auch mal -
Wir dürfen auch mal
.

Schließlich lädt uns der Mönch in sein Arbeitszimmer ein, in dem in der Ecke zu unserem Erstaunen ein schicker, moderner PC steht. Auch Internet gibt es hier, und so zeigen wir ihm Fotos auf unseren Homepages. Er präsentiert uns stolz die teilweise sehr hübschen Fotos, die er mit seiner Digitalkamera in seiner recht eingeschränkten Umgebung gemacht hat. Besonders oft fotografiert er Blüten [Bild]Biene in einer Blüte -
Biene in einer Blüte
, aber auch schöne Landschaftsaufnahmen sind dabei.

Schließlich verabschieden wir uns erst einmal von Seon-U, um noch weiter das Tempelgelände [Bild]Tempelszene -
Tempelszene
zu erkunden[Bild]Pagode und Dach -
Pagode und Dach
. Das Wetter ist zwar nicht besonders gut, aber auch die neblige Regenatmosphäre hat ihren Reiz [Bild]Buseoksa bei Regen -
Buseoksa bei Regen
. Es sind ein paar Touristen [Bild]Touristen -
Touristen
unterwegs, aber ausschließlich Koreaner.

Wir ruhen uns noch etwas in unserem Gästezimmer aus, dann geht es zum Abendessen. Das besteht, wie alle Tempelmahlzeiten, aus Reis, Kartoffelstückchen, Auberginen, Seegemüse und Kimchi. Nach dem Essen spülen wir unsere Schüsseln und gehen zur Trommelgalerie, um das Eintrommeln der Abendzeremonie abzuwarten [Bild]Warten auf die Abendzeremonie -
Warten auf die Abendzeremonie
. Schließlich geht es los [Bild]Ein Mönch beim Trommeln -
Ein Mönch beim Trommeln
, und unser schweigender Mönch holt Andreas zum Fotografieren auf die Galerie, während die anderen Touristen, die noch da sind, von außen fotografieren müssen. Er schlägt [Film]Reden darf er nicht - aber trommeln!
Reden darf er nicht
die Friedenstrommeln wie ein Wirbelwind [Film]Heiße Rhythmen -
Heiße Rhythmen
. Während der anschließenden Abendzeremonie hören wir zum ersten Mal die Stimme unseres schweigenden Mönches, denn für den Singsang in der Messe ist das Schweigegelübte aufgehoben.

Als wir den Gebetsraum [Bild]Blick zu Buddha -
Blick zu Buddha
verlassen, spricht uns ein koreanisches Mädchen namens Mi-Yeong in gutem Englisch an. Sie war gerade einige Monate zum Sprachstudium in London gewesen und hatte uns als Deutsche erkannt. Ihre zwei Freundinnen sind viel schüchterner, wohl auch wegen ihrer fehlenden Englischkenntnisse, und sie drehen sich lieber höflich-peinlich berührt weg und schauen sich weiter den Tempel an.

Wir gehen daraufhin wieder in unser Zimmer, spielen Karten und legen uns nach 21 Uhr schlafen, denn morgen geht es früh los.


< 17. Englischlehrer ^ Koreareise August 2003 ^

Optionen
19.-22. Seoraksan >